Da sind sie, die kleinen Schieter! Sechs Wochen sind sie nun schon alt und es herrscht Action im Welpenauslauf. Mit den Geschwisterchen kann man sich doch super auspowern! Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich könnte ihnen stundenlang beim Spielen zusehen 😀

Trotzdem sollen die Kleinen sich ja nicht die ganze Zeit selbst beschäftigen. Es ist wichtig, dass sie – vor allem geistig – gefordert werden und möglichst viel kennenlernen. Mal abgesehen davon, dass es uns Menschen auch Spaß macht 😉 Hier findet ihr fünf Vorschläge, wie ihr einen ganzen Wurf beschäftigen könnt!

1. Viel netter Besuch

So einfach und so wichtig! Die beste Beschäftigung für die Welpen ist menschlicher Kontakt. Es ist selbstverständlich, dass sie euch als Familienoberhaupt natürlich am besten kennen 😉 Aber mindestens ebenso wichtig ist es, möglichst viele andere Menschen kennenzulernen. Gerne auch Kinder! Ideal wäre natürlich, wenn auch die zukünftigen Besitzer oft mit von der Partie sind. Passt aber bei allem Spaß auf, dass die Welpen nicht überfordert werden.

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2. Da baumelt ein Spielzeug am Ast!

Befestigt ein Spielzeug an einer Schnur und baumelt diese beispielsweise an eine Astgabel. Ist nicht so cool wie die Reizangel, die ich unten beschreibe, aber auf jeden Fall eine schöne Alternative 🙂

3. Wo ist das Leckerlie?

Es ist zufällig Herbst und ihr habt kräftig Laub zusammengeharkt? Schmeißt es nicht gleich weg sondern nutzt es 😉 Die Suche nach Leckerlies im Laubhaufen fördert den Kopf und die Nasenarbeit. Versteckt einfach ein paar Lieblingsleckerlies unter dem Laubberg! Die Welpen werden sich mit Begeisterung darauf stürzen.

4. Fahrt ins Grüne!

Eine absolute Pflichtsache für uns! Und immer spaßig 😉 Packt euch die Lütten samt Mutti, Oma und restlicher Familie ins Auto und fahrt ins Grüne. Weitab von Straßen und Siedlungen, am besten auf einer weitläufigen Wiese, können sie dann toben. Keine Angst: Die Kleinen werden nicht weglaufen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sie – besonders, wenn sie noch kleiner sind – in der Nähe der Rudelmitglieder bleiben.

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5. Die Reizangel fürs ultimative Auspowern

Mein Geheimtipp! Die Reizangel ist nichts weiter als ein Stock mit einer Schnur dran, an der irgendein Objekt der Begierde baumelt. Das kann ein Spielzeug, ein Knochen, ein alter Schuh – irgendetwas Tolles! Für Jagdhunde gerne auch ein Stück Schwarte oder ähnliches. Sucht euch einen Ort mit ordentlich Platz – und lasst den Spaß losgehen! Bringt die ganze Angelegenheit in Bewegung. Die Welpen werden mit Begeisterung hinterher jagen. Aber Vorsicht! Die wilde Jagd ist unterhaltsam, aber auch sehr anstrengend. Überlastet die Babies nicht! Achtet außerdem darauf, dass der Stock belastbar ist. Ihr werdet es brauchen 😉

Zusatztipp: Setzt euch mit Schnürsenkel-Schuhen zu den Kleinen. Eins kann ich euch sagen: Es gibt keine leidenschaftlicheren Schuhöffner! Jeder Welpe sollte in seinem Leben wenigstens 20 Paar Schnürsenkel geöffnet haben dürfen 😉